Verstopfung in der Schwangerschaft

Verstopfung in der Schwangerschaft

Verstopfung in der Schwangerschaft kann sich durch seltenen Stuhlgang, harten Stuhl oder starkes Pressen auf der Toilette zeigen. Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft können die Darmtätigkeit verlangsamen. Auch Ernährung, Bewegung im Alltag und die Einnahme von Eisenpräparaten gehören zu den Faktoren, die die Verdauung beeinflussen können. Bei manchen Frauen geht Verstopfung mit Blähungen, Bauchbeschwerden oder dem Gefühl unvollständiger Entleerung einher. Diese Beschwerden zeigen sich nicht bei jeder Schwangeren gleich und sind individuell verschieden.
Tuğçe Atalay

Woher kommt Verstopfung in der Schwangerschaft? Symptome und veränderte Verdauung

Warum entsteht Verstopfung in der Schwangerschaft?

Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft können die Darmtätigkeit verlangsamen. Auch Eisenpräparate, eine veränderte Ernährung und weniger Bewegung im Alltag können zu Verstopfung führen.

Welche Symptome hat Verstopfung?

Seltener Stuhlgang, harter Stuhl, Pressen und das Gefühl, den Darm nicht vollständig entleeren zu können, können mit Verstopfung einhergehen. Diese Beschwerden können dazu führen, dass Sie lange auf der Toilette sitzen oder beim Stuhlgang stark pressen.

Physiotherapeutische Unterstützung bei Verstopfung in der Schwangerschaft

Bei der physiotherapeutischen Untersuchung wird beurteilt, wie Atmung, Bauch- und Beckenbodenmuskulatur beim Stuhlgang zusammenarbeiten. Je nach Bedarf wird an der Sitzposition auf der Toilette, an Entspannung und an Gewohnheiten für eine Entleerung ohne Pressen gearbeitet.

Häufig und gut behandelbar

Eine 2024 veröffentlichte Metaanalyse mit 13 Studien ermittelte eine weltweite Häufigkeit von Verstopfung in der Schwangerschaft von 32,4 %.

"Seit der Schwangerschaft gehe ich seltener auf die Toilette."
"Auch nach dem Stuhlgang habe ich das Gefühl, dass mein Darm nicht ganz leer ist."
"Ich sitze lange auf der Toilette, kann aber nicht richtig Stuhlgang haben."

Verstopfung in der Schwangerschaft FAQ

Ja, Verstopfung gehört zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft. Hormonelle Veränderungen können die Darmtätigkeit verlangsamen; auch Eisenpräparate und veränderte Alltagsgewohnheiten können eine Rolle spielen.

Es kann helfen, ballaststoffreiches Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte nach und nach in die Ernährung aufzunehmen, ausreichend zu trinken und sich regelmäßig zu bewegen, sofern es für Ihre Schwangerschaft geeignet ist. Wenn Sie mehr Ballaststoffe essen, trinken Sie auch mehr Wasser.

Nicht jedes Medikament ist in der Schwangerschaft gleichermaßen geeignet. Wenn Ernährung und Alltagsgewohnheiten keine Besserung bringen, fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt, Ihre Hebamme oder Ihre Apotheke, bevor Sie ein Abführmittel einnehmen.

Manchen Frauen fällt es schwer, beim Stuhlgang die Beckenbodenmuskulatur zu entspannen oder mit der Atmung zu koordinieren. Die Physiotherapeutin beurteilt Ihre Toilettenhaltung, Ihre Atmung und die Entspannungsfähigkeit Ihres Beckenbodens und gibt Ihnen passende Empfehlungen.

Wenn die Verstopfung lange anhält, deutliche Beschwerden verursacht oder mit starken Bauchschmerzen oder Blut im Stuhl einhergeht, wenden Sie sich an die Fachperson, die Ihre Schwangerschaft betreut. Wenn Sie Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, erwähnen Sie die Verstopfung ebenfalls bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Tuğçe Atalay

Autorin: , Physiotherapeutin

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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin bzw. Ihren Physiotherapeuten.

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