Beckenbodenphysiotherapie in der Schwangerschaft
Warum ist Beckenbodenphysiotherapie in der Schwangerschaft wichtig?
Die Aufgabe des Beckenbodens in der Schwangerschaft
Die Beckenbodenmuskulatur sorgt für die Kontrolle von Blase und Darm und stützt die Beckenorgane (Blase, Darm und Gebärmutter). Dabei ist ihre Fähigkeit zu entspannen genauso wichtig wie die Fähigkeit, bei Bedarf anzuspannen.
Physiotherapeutische Beckenbodenuntersuchung
Bei der Untersuchung werden Beschwerden wie Urin- oder Stuhlverlust, Beckenschmerzen oder ein Druckgefühl im Unterleib sowie Ihr Alltag besprochen. Anspannung, Entspannung und das Zusammenspiel der Beckenbodenmuskulatur mit der Atmung werden je nach Bedarf untersucht.
Physiotherapie und Übungsplan in der Schwangerschaft
Der Therapieplan umfasst je nach Untersuchungsbefund Übungen sowie Atem- und Entspannungsarbeit. Das Beckenbodentraining wird nach Ihren Beschwerden und persönlichen Bedürfnissen geplant; nicht für jede Frau ist dasselbe Übungsprogramm geeignet.
Häufig und gut behandelbar
Eine Metaanalyse von 30 Studien mit 6.691 Teilnehmerinnen ergab, dass Beckenbodentraining in der Schwangerschaft das Risiko für Harninkontinenz im Vergleich zur Kontrollgruppe um 28 % senkt.
"Ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Beckenbodenmuskulatur richtig anspanne und entspanne."
"In der Schwangerschaft spüre ich Schmerzen und Druck im Beckenbereich."
"Beim Stuhlgang habe ich Mühe und kann meinen Beckenboden nicht entspannen."
Beckenbodenphysiotherapie in der Schwangerschaft FAQ
Autorin: Tuğçe Atalay, Physiotherapeutin
Zuletzt aktualisiert:
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin bzw. Ihren Physiotherapeuten.


