Dammschnitt und Dammrehabilitation
Dammrehabilitation nach Dammschnitt: Schmerzen, Heilung und Physiotherapie
Was wird in der physiotherapeutischen Untersuchung betrachtet?
Zunächst sprechen wir über die Geburtsverletzung, den Heilungsverlauf und die Aktivitäten, die Ihnen schwerfallen. Die Physiotherapeutin beurteilt Ihre Beschwerden bei Bewegungen wie Sitzen, Gehen oder Aufstehen aus dem Bett sowie Ihre Atmung und die Fähigkeit Ihrer Beckenbodenmuskulatur, anzuspannen und zu entspannen.
Behandlung der Dammnarbe und empfindlichen Gewebes
Ist die Wunde vollständig verheilt, wird beurteilt, wie berührungsempfindlich die Dammnarbe ist, wie sie sich mit dem umliegenden Gewebe bewegt und welche Spannung sie bei Alltagsaktivitäten erzeugt. Je nach Befund werden sanfte Berührung, Übungen zur Körperwahrnehmung oder Bewegungsarbeit rund um die Narbe geplant.
Beckenboden und Rückkehr in den Alltag
Die Rehabilitation konzentriert sich nicht nur auf die Kräftigung der Muskulatur; ebenso wichtig ist es, den Beckenboden bei Bedarf entspannen und bei Bewegungen richtig einsetzen zu können. Je nach Bedarf wird an der Koordination mit der Atmung, der Muskelwahrnehmung, der Anpassung von Alltagsbewegungen und dem schrittweisen Wiedereinstieg in den Sport gearbeitet. Nach einem Dammriss dritten oder vierten Grades kann die Physiotherapie in Abstimmung mit dem Team der Nachsorge geplant werden.
Häufig und gut behandelbar
Eine Übersichtsarbeit aus 19 Studien mit rund 1.900 Frauen nach Dammschnitt oder geburtsbedingter Dammverletzung berichtet, dass sich Heilungszeichen mit einigen unterstützenden Maßnahmen früher einstellen können.
"Beim Sitzen spüre ich an der Naht ein Stechen und Ziehen."
"Meine Dammnarbe schmerzt beim Geschlechtsverkehr."
"Die Wunde ist verheilt, aber rund um die Narbe ist es noch empfindlich."
Dammschnitt und Dammrehabilitation FAQ
Autorin: Tuğçe Atalay, Physiotherapeutin
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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin bzw. Ihren Physiotherapeuten.


