Beckenboden-Check vor der Schwangerschaft
Beckenboden-Check vor der Schwangerschaft: Den eigenen Körper kennenlernen und vorbereiten
Beschwerden und Gesundheitsgeschichte vor der Schwangerschaft
Im ersten Gespräch sprechen wir über Ihre Blasen- und Darmgewohnheiten, Beckenschmerzen, Sexualfunktion, frühere Operationen und Aktivitäten, die Ihnen im Alltag schwerfallen. Diese Informationen bestimmen, auf welche Bereiche sich die Untersuchung richtet. Auch das NICE (britisches Institut für Gesundheit und klinische Exzellenz) empfiehlt, bei der Beckenbodenuntersuchung die Vorgeschichte zu Blase, Darm, Senkung, Sexualfunktion und chronischen Beckenschmerzen zu erfassen.
Anspannung, Entspannung und Koordination der Muskulatur
Beurteilt wird nicht nur die Kraft der Beckenbodenmuskulatur, sondern auch, ob sie sich bei Bedarf entspannen und im Einklang mit der Atmung arbeiten kann. Auch der Beitrag von Bauchwand- und Hüftmuskulatur bei Bewegung wird berücksichtigt.
Ihr individueller Physiotherapieplan
Je nach Befund werden Beckenbodentraining, Entspannungs- und Körperwahrnehmungsübungen, Atemkoordination oder manualtherapeutische Ansätze geplant. So unterscheidet sich zum Beispiel das Programm einer Frau, der das Anspannen schwerfällt, von dem einer Frau, die Schwierigkeiten mit dem Entspannen hat. Das NICE empfiehlt, das Beckenbodentraining mit einer Physiotherapeutin an die Anspannungs- und Entspannungsfähigkeit, die Beschwerden und die Ziele der jeweiligen Person anzupassen.
Beckenboden-Check vor der Schwangerschaft FAQ
Autorin: Tuğçe Atalay, Physiotherapeutin
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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin bzw. Ihren Physiotherapeuten.