Menopause

Menopause

In den Wechseljahren können hormonelle Veränderungen zu Beschwerden wie Harninkontinenz, Scheidentrockenheit, Beckenschmerzen und sexueller Unlust führen. Lassen Sie nicht zu, dass diese Veränderungen die Verbindung zu Ihrem Körper schwächen. Beckenbodenphysiotherapie hilft Ihrer Muskulatur, ihre Funktion zurückzugewinnen, und verbessert Ihre Lebensqualität. Gehen Sie mit Übungen, Atmung und Körperwahrnehmung kraftvoll in diesen neuen Lebensabschnitt. Ihr Körper mag sich verändern – die Kontrolle behalten Sie!
Tuğçe Atalay

Menopause: kein Ende, sondern ein Wandel

Veränderungen in den Wechseljahren

Mit dem sinkenden Östrogenspiegel in den Wechseljahren treten Beschwerden wie Harninkontinenz, Scheidentrockenheit, Beckenschmerzen und sexuelle Unlust häufig auf. Diese körperlichen Veränderungen können sowohl Ihre Lebensqualität im Alltag als auch Ihr Selbstvertrauen beeinträchtigen.

Die Rolle der Beckenbodenmuskulatur

Die Beckenbodenmuskulatur stützt Organe wie Blase, Gebärmutter und Darm. Mit der Menopause lässt ihre Funktion nach, wodurch Probleme beim Wasserlassen, beim Stuhlgang und bei der Sexualfunktion entstehen können.

Erleichtern Sie diesen Übergang mit Physiotherapie

Beckenbodenphysiotherapie hilft, die Muskulatur wieder funktionsfähig zu machen, die Wahrnehmung zu schulen und die Beschwerden zu lindern. Mit Übungen, Atemarbeit und Techniken der Körperwahrnehmung können Sie diese Zeit deutlich angenehmer erleben.

Häufig und gut behandelbar

Nach der Menopause leiden etwa 30–50 % der Frauen unter Harninkontinenz, 15–20 % unter Beckenschmerzen und 40–60 % unter sexuellen Funktionsstörungen.

"Ich verliere Urin, bevor ich es zur Toilette schaffe."
"Nachts wache ich auf, weil ich zur Toilette muss."
"Beim Sex habe ich Schmerzen."

Menopause FAQ

Nein. Sie ist zwar häufig, gilt aber nicht als „normal“. Die zugrunde liegenden Muskelfunktionsstörungen lassen sich behandeln.

Mit der Menopause sinkt der Östrogenspiegel, wodurch das Gewebe rund um Blase und Harnröhre schwächer wird. Lässt die Unterstützung durch die Beckenbodenmuskulatur nach, kann Harninkontinenz auftreten.

Ja. Die hormonellen Veränderungen der Menopause können die Darmbewegungen verlangsamen. Zudem kann eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur die Stuhlentleerung erschweren.

Sie verbessert die Wahrnehmung der Beckenbodenmuskulatur und macht die Muskeln wieder funktionsfähig. So lindert sie Harninkontinenz, Beckenschmerzen und sexuelle Funktionsstörungen.

Am besten suchen Sie Hilfe, sobald die Beschwerden beginnen. Frühzeitige Unterstützung beschleunigt die Behandlung und verbessert Ihre Lebensqualität schneller. Sie können sich zu Beginn der Wechseljahre auch vorbeugend unterstützen lassen, bevor Beschwerden auftreten.

Ja. Übungen, die die Durchblutung im Beckenbereich fördern, und manuelle Techniken am Gewebe unterstützen die Gesundheit des Scheidengewebes. Auch Wahrnehmungsübungen wirken sich positiv auf das Sexualleben aus.

Auf keinen Fall. Es handelt sich um lösbare Gesundheitsprobleme, die viele Frauen betreffen. Die Physiotherapie erfolgt absolut vertraulich und professionell.

Mit regelmäßigen Übungen und den richtigen Gewohnheiten ist ein dauerhafter Erfolg möglich. Für langfristiges Wohlbefinden sind jedoch auch Veränderungen der Lebensweise wichtig.

Ja. Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) sind einer der wichtigsten Behandlungsbereiche der Beckenbodenphysiotherapie. Dabei wird an Muskelverspannungen und an einer verminderten Körperwahrnehmung gearbeitet.

Tuğçe Atalay

Autorin: , Fachphysiotherapeutin

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Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin oder Ihren Physiotherapeuten.

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