Verstopfung bei Kindern
Chronische Verstopfung bei Kindern
Wann wird Verstopfung zum Problem?
Kein Stuhlgang seit mehr als 3 Tagen, harter Stuhl, starkes Pressen, Stuhlschmieren und Bauchschmerzen gehören zu den deutlichsten Anzeichen einer Verstopfung. Halten diese Beschwerden über Wochen an, spricht man von chronischer Verstopfung.
Nicht nur ein Mangel an Ballaststoffen
Die Ernährung ist wichtig, allein aber keine Lösung bei chronischer Verstopfung. Sensorische Empfindlichkeit, das Vermeiden der Toilette und eine Funktionsstörung der Beckenbodenmuskulatur gehören ebenfalls zu den Hauptgründen, warum Verstopfung bestehen bleibt.
Mit Physiotherapie richtig pressen lernen
Mit der richtigen Sitzposition auf der Toilette, Training der Zwerchfellatmung und Entspannungstechniken lernt Ihr Kind den Stuhlgang neu. Die Beckenbodenphysiotherapie durchbricht diesen Kreislauf und gibt Ihrem Kind Selbstvertrauen und eine geregelte Verdauung zurück.
Häufig und gut behandelbar
Etwa 10-30 % der Kinder haben irgendwann in ihrem Leben mit Verstopfung zu tun. Besonders häufig tritt sie im Alter von 4-6 Jahren und in der Zeit nach der Sauberkeitserziehung auf.
"Sein Bauch ist ständig aufgebläht, er hat viele Blähungen, sagt aber ‚Ich muss nicht‘."
"Sie geht nur weinend auf die Toilette und hat immer Angst."
"Wenn er sein Geschäft macht, verstopft die Toilette – der Stuhl ist sehr groß und hart."
Verstopfung bei Kindern FAQ
Autorin: Tuğçe Atalay, Fachphysiotherapeutin
Zuletzt aktualisiert:
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin oder Ihren Physiotherapeuten.


