Rehabilitation nach Prostata-Operation
Die Operation endet, die Rehabilitation beginnt
Was passiert nach der Operation im Körper?
Nach einer Prostata-Operation beginnen sich Blase, Harnröhre und das umliegende Gewebe neu zu organisieren. In dieser Zeit können Urinverlust, Beckenschmerzen und Veränderungen der Sexualfunktion auftreten – das ist sehr häufig.
Sind die Beschwerden dauerhaft?
Tröpfeln, Urinverlust oder Erektionsprobleme in den ersten Wochen sind meist vorübergehend. Bei manchen Männern halten die Beschwerden jedoch länger an, weil die Beckenbodenmuskulatur schwach bleibt oder nicht richtig koordiniert arbeitet.
Genesung mit physiotherapeutischer Unterstützung
Beckenbodenphysiotherapie hilft Ihnen, nach der Operation die Blasenkontrolle zurückzugewinnen, die Muskelkoordination zu verbessern und selbstbewusst in den Alltag zurückzukehren. Sie ist außerdem ein wirksamer Ansatz, um die Sexualfunktion zu unterstützen und Schmerzen zu lindern.
Häufig und gut behandelbar
Etwa jeder 8. Mann erhält im Laufe seines Lebens die Diagnose Prostatakrebs, und viele werden an der Prostata operiert. Nach einer radikalen Prostatektomie können bis zu 88 % der Männer von Harninkontinenz und bis zu 100 % von erektiler Dysfunktion betroffen sein.
"Seit der Operation habe ich das Gefühl, meine Blase nicht vollständig entleeren zu können."
"Ich habe Erektionsprobleme, es ist nicht mehr wie früher."
"Ich muss beim Wasserlassen pressen, manchmal ist der Harnstrahl sehr schwach."
Rehabilitation nach Prostata-Operation FAQ
Autorin: Tuğçe Atalay, Fachphysiotherapeutin
Zuletzt aktualisiert:
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Wenden Sie sich bei Beschwerden an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und Ihre Physiotherapeutin oder Ihren Physiotherapeuten.


