Sexuelle Probleme
Eine sexuelle Funktionsstörung kann eine einzelne Person oder ein Paar betreffen. Gemeint ist jedes Problem, das während des sexuellen Reaktionszyklus das Lustempfinden beeinträchtigt. Dieser Zyklus umfasst vier Phasen:
- Motivation bzw. Verlangen.
- Erregung.
- Orgasmus.
- Rückbildung (Entspannung).
Sexuelle Funktionsstörungen betreffen etwa 30 % bis 40 % der Frauen. Mangelndes Verlangen ist die häufigste Beschwerde. Sexuelle Probleme nehmen mit dem Alter tendenziell zu, können Frauen aber in jeder Lebensphase betreffen. Eine sexuelle Funktionsstörung kann vorübergehend oder chronisch (langfristig) sein.
Sexuelle Funktionsstörungen bei Frauen können sich auf viele Arten zeigen und viele Ursachen haben. Sie können vor, während oder sogar nach dem Geschlechtsverkehr auftreten. Die häufigsten Formen sind:
- Anorgasmie: Orgasmusstörung oder Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erleben.
- Dyspareunie: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
- Störung mit verminderter sexueller Appetenz: geringe Libido oder fehlendes sexuelles Verlangen.
- Sexuelle Erregungsstörung: Schwierigkeiten, erregt zu werden.
Autorin: Tuğçe Atalay, Fachphysiotherapeutin
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