Darmprobleme

Auch weibliche Hormone, vor allem Östrogen und Progesteron, wirken sich auf die Verdauung und die allgemeine Darmgesundheit von Frauen aus.

Durch die Lage von Gebärmutter und Eierstöcken ist der Darmverlauf bei Frauen länger und komplexer. Dadurch können sich die Verdauungsorgane langsamer entleeren, was zu Beschwerden wie Blähungen, Verstopfung und Übelkeit führen kann.

Auch weibliche Hormone, vor allem Östrogen und Progesteron, wirken sich auf die Verdauung und die allgemeine Darmgesundheit von Frauen aus. Hormonschwankungen oder ein hormonelles Ungleichgewicht können beeinflussen, wie schnell die Nahrung den Darm passiert. Manchmal führt eine Veränderung des Hormonspiegels dazu, dass die Nahrung schneller als normal durch den Darm wandert, was Durchfall, Übelkeit oder Bauchschmerzen verursachen kann. In anderen Fällen bewegt sich die Nahrung langsamer, sodass es phasenweise zu Verstopfung, Blähungen oder einem Völlegefühl kommt. Frauen nach der Menopause leiden häufig unter Verstopfung, wenn ihr Progesteronspiegel zu sinken beginnt. Frauen bemerken außerdem oft Verdauungsveränderungen im Zusammenhang mit ihrem Menstruationszyklus. Ein Anstieg der Hormone kann Magen- und Verdauungsbeschwerden unterschiedlicher Stärke hervorrufen.

Tuğçe Atalay

Autorin: , Fachphysiotherapeutin

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